MIT DER ERNEUERUNG DER GLEISANLAGE AM HOCHSCHNEEBERG WURDE EIN TECHNISCH UND LOGISTISCH ANSPRUCHSVOLLES BAUVORHABEN IN ALPINER LAGE ERFOLGREICH UMGESETZT. SWIETELSKY ZEIGT MIT EINSATZBEREITSCHAFT, STARKER TEAMKRAFT UND DEM TECHNISCH, LOGISTISCHEN KNOW-HOW WAS MÖGLICH SEIN KANN. 

In einer Seehöhe von fast 1.800 Meter fordert das Projekt vollen Einsatz: Die gesamte Baustellenlogistik musste rein gleisgebunden abgewickelt werden, während beengte Raumverhältnisse, technische Ausfälle und ein später Wintereinbruch höchste Flexibilität und handwerkliche Präzision verlangten.

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Bahnbau in alpiner Höher 

Die Rahmenbedingungen am Hochschneeberg machten deutlich, dass es sich um keine gewöhnliche Baustelle handelte. Auf einer Seehöhe von 1.600 bis 1.800 Metern erstreckten sich die Arbeiten über rund 570 Meter Streckenlänge, aufgeteilt in zwei Tunnel sowie einem dazwischenliegenden Freilandabschnitt. Die Versorgung konnte ausschließlich gleisgebunden über die Zahnradbahn und Loren erfolgen. Neben den beengten Platzverhältnissen und den anspruchsvollen Tunnelabschnitten stellten die extremen Witterungsbedingten am Berg hohe Anforderungen an Menschen und Material. Im Zuge der Maßnahmen wurden wesentliche Gleisabschnitte erneuert, Zahnstangen montiert und die Infrastruktur im Baustellenbereich nachhaltig modernisiert.

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Handwerkluche Spitzenleistung bei Maschinenausfall 

Wie anspruchsvoll das Projekt war, zeigte sich bei unvorhergesehenen Zwischenfällen vor Ort. Während der laufenden Arbeiten fiel die Stopfmaschine aus. Das Team reagierte unmittelbar, denn was ursprünglich maschinell geplant war, wurde rasch umdisponiert und mit großem handwerklichem Können manuell ausgeführt. Insgesamt wurden 42 Anker in aufwendiger Handarbeit eingebaut, was eine bemerkenswerte Leistung der Mannschaft darstellt und den kontinuierlichen Baufortschritt sicherte.

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Später Wintereinbruch und finale Nachtschichten 

Gegen Ende der Bauarbeiten zeigte der Hochschneeberg noch einmal seine raue alpine Seite. Ein überraschender, später Wintereinbruch sorgte dafür, dass der Schnee bis tief in das Tunnelinnere wehte. Trotz dieser extremen Bedingungen schloss das Team das Vorhaben zügig ab. Die finalen Schweißarbeiten wurden in wenigen Nachtschichten durchgeführt, wodurch das gesamte Projekt erfolgreich fertiggestellt werden konnte.

Projektprofil

· Projekt: Erneuerung der Gleisanlage mit Zahnradantrieb 

· Lage: Hochschneeberg, Niederösterreich 

· Verantwortung: Bahnbau Ost am Standort Fischamend

· Leistung: Gleiserneuerung mit Zahnradantrieb │ Einbau von Ankern in manueller Handarbeit │ Schweißarbeiten 

· Eigenschaften: Seehöhe von 1.600 bis 1.800 Meter │ rund 570 Meter Streckenlänge │ Material- und Baustellversorgung