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Durchschlag des Zufahrtstunnels für das Kraftwerk Tauernmoos

27.08.2021

Der 3,8 Kilometer lange Tunnel führt vom Hochplateau „Enzingerboden“ zur späteren Kaverne für Maschinenlogistik und Stromerzeugung.

Nach nur elfmonatiger Bauzeit wurde dieser wichtige Baufortschritt erreicht. Damit sind die  Weichen für den baulich wichtigsten Meilenstein im Jahr 2021 gelegt: der Ausbruch der Kaverne mit einer Höhe von 40 Metern und einer Länge von 72 Metern. Dieser Hohlraum wird so groß, dass ein zwölfstöckiges Wohnhaus Platz hätte. Das zukünftige Herz der Stromproduktion wird in eine Maschinen- und eine Trafokaverne unterteilt. Die Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan. Im Jahr 2025 startet der Probebetrieb des Pumpspeicherkraftwerkes im Pinzgauer Stubachtal.

Das neue Kraftwerk Tauernmoos soll in Zukunft einen wesentlichen Eckpfeiler für die Bahnstromversorgung aus Wasserkraft darstellen. Es erlaube, im Gegensatz zu herkömmlichen Speicherkraftwerken, auch große Mengen an Energie kostengünstig zu speichern und somit Leistungsspitzen im Bahnstromnetz optimiert abzudecken, betonen die ÖBB. So kann bei geringer Nachfrage überschüssiger Strom genutzt werden, um Wasser in das höher gelegene Speicherbecken zu pumpen und anschließend, bei erhöhter Nachfrage, wieder Bahnstrom zu erzeugen. Die Gesamtinvestition für die Erweiterung der Kraftwerksgruppe Stubachtal um das Pumpspeicherkraftwerk Tauernmoos beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro. SWIETELSKY sicherte sich das Auftragsvolumen von rund 140 Millionen Euro.