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„Was ich hier in vierzig Jahren alles erlebt habe!“

22.06.2021, Lesezeit 3 Minuten
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Sabine Holzapfel, Chefsekretärin in der Filiale Hochbau Wien, feiert heuer ihr vierzigjähriges Firmenjubiläum. Im Gespräch nimmt sie uns auf eine Zeitreise in die vergangenen vier Jahrzehnte bei SWIETELSKY mit.

Frau Holzapfel, Sie haben heuer Ihr vierzigjähriges Firmenjubiläum. Wie kam es dazu, dass Sie gleich nach der Schule bei SWIETELSKY zu arbeiten begonnen haben?

Ich habe mich vor Ende meiner Schulzeit nach einer Stelle umgesehen. Dabei stieß ich auf ein Inserat der Firma SWIETELSKY, das mit „Familienunternehmen sucht …“ begann. Ich fühlte mich gleich angesprochen und schickte eine Bewerbung. Das Bewerbungsgespräch fand mit Frau Silbergasser statt. Sie war damals die sogenannte Bürovorsteherin – eine sehr edle und vornehme Dame. Wir vereinbarten, dass ich noch meine geplante Abschlussreise mit der Schulklasse mache und danach gleich beginnen kann.

Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag erinnern?

Es war der 13. Juli 1981 im Büro am Tuchlauben, im „goldenen Viertel“ sozusagen. Dort waren wir 24 Jahre, bis wir auf die Wiedner Hauptstraße gesiedelt sind. Nach fünfzehn Jahren im 4. Bezirk bezogen wir heuer die neuen, modernen Büros am Hietzinger Kai.

Wie gestaltete sich der Start ins Berufsleben?

Die Firma war damals noch sehr klein. Als ich begann, war ich bei der Eröffnung der ersten Wiener Baustelle im Straßenbau dabei. Da war noch keine Rede von anderen Sparten wie zum Beispiel dem Hochbau. Damals sind wir noch mit dem Stenoblock vor den Vorgesetzten gesessen und haben mitgeschrieben. Jeden Monat mussten wir die Rechnungen neu schreiben, und das waren mitunter über zwanzig Teilrechnungen bei Großbaustellen. Heute erledigt das alles ein Computersystem. Keiner kann sich mehr vorstellen, auf einer elektrischen Schreibmaschine zu arbeiten. Da hat man jeden Fehler auf den Durchschlägen gesehen.

Welche Aufgaben hatten Sie in den letzten vierzig Jahren?

Ich war immer im Sekretariat. Mittlerweile arbeite ich für den fünften Filialleiter. Natürlich hatte jeder Vorgesetzte einen anderen Charakter und somit blieb es immer spannend. Die Herausforderung ist, sich auf die unterschiedlichen Persönlichkeiten einzustellen. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen, und die Zusammenarbeit hat immer gepasst. Sonst wäre ich nicht mehr im Unternehmen. Die Aufgaben haben sich durch den PC sehr verändert. Da musste ich über die Jahre viel dazulernen. Es galt immer wieder, sich auf neue Aufgaben einzustellen.

Was schätzen Sie besonders an SWIETELSKY?

Wir haben ein sehr gutes Betriebsklima behalten, auch als die Firma größer wurde. Es macht Spaß, hier zu arbeiten, und das Aufgabengebiet gefällt mir nach wie vor sehr gut. Zu einigen Kollegen hat sich mittlerweile eine richtige Freundschaft entwickelt. Auch die Zusammenarbeit mit der Zentrale und anderen Filialen ist sehr gut.

Gibt es etwas, das Sie nie vergessen werden?

Ja, es gibt etwas besonders Schönes. Als ich vor einigen Jahren zu einer Ehrung ins Brucknerhaus eingeladen wurde, haben mich meine Kollegen überrascht. Sie haben ein Transparent vorbereitet und darauf stand: „Unsere Sabine ist die Beste“. Das war ein schönes Gefühl, als ich von der Bühne aus das Transparent sah.

Welchen Ratschlag geben Sie jungen Mitarbeitern, die jetzt bei SWIETELSKY zu arbeiten beginnen?

Ich denke, dass Freundlichkeit am Arbeitsplatz, aber auch im Leben ganz wichtig ist. Ich versuche immer das Positive zu sehen und jeden Tag mit einem Lächeln zu beginnen, dann kommt auch etwas zurück. In den letzten vierzig Jahren habe ich nie „Dienst nach Vorschrift“ gemacht. Und ich hatte immer das Gefühl, dass dies gesehen und geschätzt wurde.

Was ist Ihnen abseits des Berufes besonders wichtig im Leben?

Eindeutig meine Familie. Als ich 1986 nach nur einem Jahr Karenz wieder Vollzeit in das Berufsleben einstieg, waren die Eltern und Schwiegereltern eine große Unterstützung. Meiner Tochter hat es an nichts gefehlt, da die Großeltern die Zeit mit ihr genossen haben. Natürlich steckt immer ein Organisationsaufwand dahinter, wenn man als Mutter wieder Vollzeit zu arbeiten beginnt, aber bei uns hat das immer sehr gut funktioniert. Zum Ausgleich mache ich in meiner Freizeit sehr gerne Sport. Beim Radfahren, Spinning, Wandern, Laufen und Reisen kann ich mich am besten entspannen.

 Mag. Sonja Sesser

Redaktion

Mag. Sonja Sesser

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